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Mitteilungen der Leo Kofler-Gesellschaft e.V., Heft 8, August 2008 Thema:
"Leo Kofler und die Neue Rechte". Inhalt: - Christoph Jünke: "Hände weg von Leo Kofler! Wie ein reaktionäre Häuflein versucht, den linken Sozialisten Leo Kofler auf rechtsaußen zu drehen" - Christoph Jünke: "Der Fall Dornuf-Pitsch. Teil 2: Wie ein reaktionäres Duo versucht, die Leo Kofler-Gesellschaft zu zerstören" - Manfred Lauermann: "Eine schwierige Beziehung. Leo Kofler und Bernard Willms" - Bernard Willms: "Marxismus und anthropologische Selbstverwirklichung. Ansprache zum 80.Geburtstag von Leo Kofler" (1987) Das Heft (48 Seiten) kann gegen Vorkasse von 5 Euro (3 Euro plus Portokosten) bei der Leo Kofler-Gesellschaft e.V., c/o Uwe Jakomeit, Ruhrstr.29, 58452 Witten bestellt werden; oder per Mail und auf Rechnung über "zentrale@leo-kofler.de".
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Christoph Jünke schließt eine große Lücke im linken Gedächtnis. Seine politische Biografie des marxistischen Einzelgängers Leo Kofler (1907-1995) bietet erstmals einen umfassenden Überblick zu Leben und Werk des bedeutenden Sozialphilosophen und Gesellschaftstheoretikers. Er stellt Leben und Werk in den zeitgeschichtlichen Zusammenhang, setzt das Theorieprogramm Koflers mit anderen zeitgenössischen sozialistischen Intellektuellen in Beziehung und arbeitet so die Originalität Koflers heraus, ohne dessen theoriepolitische Schwächen zu verschweigen. Das Buch wird so nicht nur zu einer Geschichte des 20. Jahrhunderts, sondern auch zu einer originellen Einführung in die Geschichte der sozialistischen Linken und ihre politisch-theoretischen Probleme. "Lieber Leo, Kapitelübersicht |
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Neuerscheinung
anlässlich des 100. Geburtstages von Leo Kofler am 26. April 2007 |
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In dieser Schrift, die 1968 erstmals erschien und lange vergriffen war, entwickelt Leo Kofler viele Aspekte seines Marxismusverständnisses ausführlich und in verschiedene Richtungen. Im mythisch besetzten
Jahr 1968 plädiert Kofler in diesem Klassiker linker Gesellschaftstheorie
für einen revolutionären Humanismus, der an den Idealen von
Freiheit, Gleichheit und Solidarität anknüpft und diese sowohl
gegen die bürgerliche Realität seiner Zeit wie gegen den Sozialismus
stalinistischer Provenienz wendet. Ausführlich kritisiert er das
spätbürgerliche Verständnis von Freiheit und untersucht
die Widersprüche und Fallstricke des sozialstaatlichen Konsumkapitalismus.
Der Zustand scheinbarer Entideologisierung erweist sich ihm dabei als
Faktor totaler Ideologisierung, der individuelle Rationalismus als Begleiterscheinung
kollektiver Irrationalität, die Demokratie des Marktes als Verschleierung
der Despotie von Fabrik und Büro. Forderungen nach Freiheit und Fortschritt,
nach Humanismus und Demokratie, nach wirklicher Individualität und
klassenloser Gesellschaft sind, so Kofler, nicht ausreichend zu begründen
ohne eine kopernikanische Wendung zum Menschen, ohne eine anthropologische
Erkenntnistheorie in marxistischer Tradition. |
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Leo Kofler:
Geschichte und Dialektik
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| Leo Kofler 'Geschichte und Dialektik' ist ein mehtodenkritischer Beitrag zum aktiven Begreifen sozialer Entwicklungen und Zusammenhänge. Noch in der DDR aus der Auseinandersetzung mit mechanistischen Interpretationen des Historischen Materialismus entstanden, ist das Buch ein produktives Beispiel einer konkreten Dialektik, in deren Mittelpunkt das wechselseitige Bedingungsverhältnis von Mensch und Geselschaft, Denken und Sein steht. Neue Impulse-Verlag, Essen, 2004, Neuauflage der Schrift von 1955 mit einem aktuellen Nachwort von Werner Seppmann, 236 Seiten |
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Am Beispiel Leo Koflers Marxismus im 20. Jahrhundert. Herausgegeben von Christoph Jünke |
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| Mit Texten von Roger Behrens, Günter Brakelmann, Ulrich Brieler, Rüdiger Dannemann, Wolfgang Fritz Haug, Sebastian Herkommer, Hans Heinz Holz, Christoph Jünke, Reinhart Kößler, Wilfried Korngiebel, Michael R. Krätke, Hartmut Krauss, Jakob Moneta, Horst Müller, Werner Seppmann Das 20.Jahrhundert
war ein Jahrhundert vielfältiger Erschütterungen, großer
Hoffnungen und schwerer Enttäuschungen. Im Zentrum vieler dieser
Hoffnungen und Enttäuschungen stand der Marxismus. Das 20.Jahrhundert
war auch das Jahrhundert Leo Koflers (1907-1995). Als „heimatloser
Linker“ und Protagonist eines undogmatischen Marxismus wurde der
deutsch-österreichische Soziologe und Philosoph zu einem bedeutenden
Vertreter des deutschen Nachkriegsmarxismus und einem wichtigen Vermittler
von alter Arbeiterbewegung und Neuer Linker. – Zeit für eine
kritische Bilanz in mehrfacher Hinsicht: Die Autoren bearbeiten Problemfelder
wie die Theorie und Geschichte der bürgerlichen Gesellschaft, Marxismustheorien,
Ästhetik, Anthropologie und Humanismus, Stalinismus und Neue Linke.
Sie verstehen es dabei, die Rechenschaftslegung über das Koflersche
Werk mit einer kritischen Bilanz des Marxismus im 20.Jahrhundert zu verbinden. |
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Ausgewählte politisch-philosophische Texte eines marxistischen Einzelgängers. Herausgegeben von Christoph Jünke |
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Zur Kritik..."
ergänzen/vereinheitlichen. Hamburg: VSA-Verlag, 2000, 241 Seiten.
Werbetext: "Der deutsch-österreichische Soziologe und Philosoph
Leo Kofler (1907-1995) ist eine markante Gestalt des deutschen Nachkriegsmarxismus.
Geboren im österreichisch-ungarischen Ostgalizien, aufgewachsen im
'Roten Wien' der Zwischenkriegszeit und während Faschismus und Krieg
in der neutralen Schweiz interniert, wird Kofler 1947 an die Universität
Halle berufen. Ende 1950 flieht der Bürokratiekritiker nach Westdeutschland.
Als 'heimatloser Linker' wird der an Max Adler und Georg Lukács
geschulte marxistische Einzelgänger zu einem wichtigen Vermittler
von alter Arbeiterbewegung und Neuer Linker. |
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Im Auftrag der Leo-Kofler-Gesellschaft wurde 1997 ein umfangreicher Reader erstellt, der zahlreiche Materialien zu Leben und Werk Leo Koflers versammelt. In dem Reader finden Sie:
Sie können den Reader (ca. 300 Seiten) für einen Unkostenbeitrag von 13 Euro zzgl. Portokosten bestellen. |
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| In den Mitteilungen der Leo-Kofler-Gesellschaft informieren wir über die Tätigkeiten der Gesellschaft und verwandte Aktivitäten. Dort finden Sie auch interessante Kofleriana, d.h. interessante, nur schwer zugängliche oder besonders aktuelle Texte von und über Leo Kofler. | ||
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Inhaltsangaben der bisher erschienenen Ausgaben |
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Nr.4, September 2000 enthält u.a. folgende Beiträge:
Nr.3, September 1999 enthält u.a. folgende Beiträge:
Nr.2, November 1998 enthält u.a. folgende Beiträge:
Nr.1, Februar 1998 enthält u.a. folgende Beiträge:
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